Was ein Triathlon mit dem Körper anstellt

Einen Triathlon laufen, das bedeutet fast unmenschliche körperliche Leistungen durchführen, um stundenlang am Limit zu sein. Wenn man sich die Olympische Distanz einmal ansieht, dann versteht man recht schnell, was wir meinen: nach 3,8km schwimmen geht es 40km auf das Fahrrad, um am Ende noch 10km im joggen dranzuhängen. Die Langdistanz, der Ironman, ist sogar noch viel intensiver und länger. Der Körper muss für ein solches Training natürlich erst einmal in Schuss gebracht werden, was oft Jahre in Anspruch nimmt. Gerade für Anfänger gilt es, ein richtiges Maß bei den Übungen zu finden. Mindestens 6 Trainingsstunden pro Woche für eine Laufzeit von 3+ Monaten ist absolut notwendig, nebst einer fachgerechten Ernährung. Dennoch muss man unbedingt darauf achten, sich auch von medizinischer Seite abzusichern, um womöglich Schäden zu umgehen. Oft sollte nach einem Training – oder dem tatsächlichen Triathlon – ein Eisbad genommen werden. Damit kann der geschundene Körper schneller regeneriert werden. Im Anschluss daran können Sie mit Kühlpacks nachhelfen, damit der Effekt langfristiger ist. Da der Körper durch die kontinuerliche Belastung viel an Nährstoffen verliert, sollten Sie immer Bananen zur Hand haben, um schnell einen Energieschub zu bekommen. Auch ist Magnesium in jeglicher Hinsicht von großer Bedeutung und sollte schnell nach Ende des Trainings eingenommen werden. Dass Sie zweifelsohne eine Menge Wasser zu sich nehmen müssen – nicht nur nach dem Sport, sondern besonders auch währenddessen – sollte hier hoffentlich nicht nochmals erwähnt werden. Allerdings sollten Sie sich nach einem solchen Kraftakt auch eine Menge Ruhe verschreiben, damit der Körper ausreichend regenerieren kann. Die Muskulatur ist noch bis zu 3 Tage nach Ende auf Touren, ähnlich sieht es mit den Knochen und Sehnen aus. Die Durchblutung muss ebenfalls erst wieder vollkommen in Gang gebracht werden, daher ist eine Menge Entspannung vonnöten. Eine der stärksten Belastungen beim Triathlon ist der Wechsel von Fahrrad auf die Laufstrecke, da hier schnell bislang vernachlässigte Muskeln zum Einsatz kommen müssen. Vor dem Triathlon allerdings ist die Vorbereitung fast noch essentieller, da hier die Grundlagen geschaffen werden. Wie es mit so vielen Sportarten ist, sollte auch der Triathlon zu allererst mit einem Lächeln angegangen werden, damit Sie überhaupt die emotionale Bindung aufzubauen, um es zu schaffen. Trainieren Sie in einer Gruppe Gleichgesinnter, um sich gegenseitig zu motivieren und zu Höchstleistungen zu animieren; hier finden Sie auch Antworten auf die vielen Fragen rund um das Thema. Des Weiteren sollten Sie es vermeiden, Ihr Trainingspensum zu schnell zu sehr anzuheben, damit der Körper gemeinsam mit den Zielen wachsen kann. Ausserdem darf ein intensives Training nicht als Ausrede für eine überdosierte Ernährung genutzt werden, da dies der Trainingseffizienz schadet.

Wie Sie sehen gilt es, eine Menge Dinge zu beachten, wenn Sie sich an einen Triathlon wagen wollen; machen Sie sich also erst mit allen relevanten Aspekten vertraut.