Warum Schwimmen der beste Sport für Ausdauer ist

Jetzt, wo die Tage langsam aber sicher wieder länger werden, befassen sich mehr und mehr Menschen damit, demnächst wieder schwimmen zu gehen. Natürlich geht das auch im Hallenbad, aber am meisten Spaß macht es erst so richtig im Freibad. Aber warum gehen so viele Menschen eigentlich so gerne schwimmen, liegt es nur an der kühlen Erfrischung oder gibt es noch weitere, tieferliegende Gründe. Fakt ist, dass Schwimmen ideal für die Ausdauer ist, sehr viel besser als zum Beispiel das Radfahren und sogar oftmals noch vor dem Joggen anzusiedeln. Das liegt auch daran, dass es ein relativ gelenkschonendes Unterfangen ist; bis zu 90% weniger Belastung wird hier ausgeübt, da das Wasser eine Art Polster darstellt und das eigenen Körpergewicht mit vielleicht 10% wahrgenommen wird, auch die Wirbelsäule wird hier entlastet, was besonders für all jene, die beruflich viel sitzen einen immensen Nutzen mit sich bringt. Natürlich ist es immer sinnig, das Training zu variieren und zu kombinieren, aber Schwimmen sollte einen Teil dabei einnehmen. Dies hat damit zu tun, dass hier das Herz-Kreislaufsystem gestärkt wird, um den Körper an die jeweilige Wassertemperatur anzupassen und aktiv zu halten. Zudem ist der Wasserdruck dafür verantwortlich, dass die Blutgefäße ein wenig zusammengepresst werden, was zur Folge hat, dass mehr Blut in die Herzkammern gefördert wird; also weniger Herzschläge pro Minute braucht, um die Muskulator mit Sauerstoff zu unterhalten. Hier kommt auch ein weiterer medizinischer Nutzen zum Vorschein, nämlich eine Vorbeugung gegenüber Venenerkrankungen, da mehr Blut schneller zum Herzen kommt. Daher hat ein gutes Schwimmtraining auch quasi selbstheilerische Vorzüge, die bei der Wahl des richtigen Trainings nicht unbeachtet bleiben sollten.
Des Weiteren wird beim Schwimmen nicht nur die Ausdauer – durch den Widerstand des Wassers – trainiert, sondern genau durch dieses Aufbringen der Kraft werden auch die Muskeln intensiv gefördert; Schwimmen sorgt also dafür, dass viele Muskelgruppen gleichzeitig genutzt werden, was für ein schnelles Abnehmen und eine höhere Ausdauer sorgt. Wie viel Kalorien beim Schwimmen tatsächlich verbraucht werden, darüber scheiden sich zwar die Geister – Experten sprechen mitunter von bis 900 Kilokalorien bei 60min kraulen – , aber es ist bekannt, dass viele Profisportler aus anderen Bereichen als dem Schwimmen genau diese Trainingsmethode mögen, um zusätzlich für Ausdauer zu sorgen. Besonders das Brustschwimmen lohnt sich bei diesem Wunsch, da es Arme und Beine gleichmäßig fordert, hierbei ist jedoch eine gute Beintechnik von entscheidender Bedeutung, um leichter die Ausdauer verbessern zu können. Außerdem braucht man fürs Schwimmen weniger Materialien als für beispielsweise Radfahren und Laufen, denn sofern Sie gute, enganliegende Badeanzüge und Hosen haben und eine ergonomisch geformte Schwimmbrille haben, ist alles bereit, um loszulegen. Daher ist Schwimmen als Ausdauertraining definitiv gegenüber den oben genannten Sportarten im Vorteil und sollte zumindest bei der Trainingsplanung bedacht werden.

Was ein Triathlon mit dem Körper anstellt

Einen Triathlon laufen, das bedeutet fast unmenschliche körperliche Leistungen durchführen, um stundenlang am Limit zu sein. Wenn man sich die Olympische Distanz einmal ansieht, dann versteht man recht schnell, was wir meinen: nach 3,8km schwimmen geht es 40km auf das Fahrrad, um am Ende noch 10km im joggen dranzuhängen. Die Langdistanz, der Ironman, ist sogar noch viel intensiver und länger. Der Körper muss für ein solches Training natürlich erst einmal in Schuss gebracht werden, was oft Jahre in Anspruch nimmt. Gerade für Anfänger gilt es, ein richtiges Maß bei den Übungen zu finden. Mindestens 6 Trainingsstunden pro Woche für eine Laufzeit von 3+ Monaten ist absolut notwendig, nebst einer fachgerechten Ernährung. Dennoch muss man unbedingt darauf achten, sich auch von medizinischer Seite abzusichern, um womöglich Schäden zu umgehen. Oft sollte nach einem Training – oder dem tatsächlichen Triathlon – ein Eisbad genommen werden. Damit kann der geschundene Körper schneller regeneriert werden. Im Anschluss daran können Sie mit Kühlpacks nachhelfen, damit der Effekt langfristiger ist. Da der Körper durch die kontinuerliche Belastung viel an Nährstoffen verliert, sollten Sie immer Bananen zur Hand haben, um schnell einen Energieschub zu bekommen. Auch ist Magnesium in jeglicher Hinsicht von großer Bedeutung und sollte schnell nach Ende des Trainings eingenommen werden. Dass Sie zweifelsohne eine Menge Wasser zu sich nehmen müssen – nicht nur nach dem Sport, sondern besonders auch währenddessen – sollte hier hoffentlich nicht nochmals erwähnt werden. Allerdings sollten Sie sich nach einem solchen Kraftakt auch eine Menge Ruhe verschreiben, damit der Körper ausreichend regenerieren kann. Die Muskulatur ist noch bis zu 3 Tage nach Ende auf Touren, ähnlich sieht es mit den Knochen und Sehnen aus. Die Durchblutung muss ebenfalls erst wieder vollkommen in Gang gebracht werden, daher ist eine Menge Entspannung vonnöten. Eine der stärksten Belastungen beim Triathlon ist der Wechsel von Fahrrad auf die Laufstrecke, da hier schnell bislang vernachlässigte Muskeln zum Einsatz kommen müssen. Vor dem Triathlon allerdings ist die Vorbereitung fast noch essentieller, da hier die Grundlagen geschaffen werden. Wie es mit so vielen Sportarten ist, sollte auch der Triathlon zu allererst mit einem Lächeln angegangen werden, damit Sie überhaupt die emotionale Bindung aufzubauen, um es zu schaffen. Trainieren Sie in einer Gruppe Gleichgesinnter, um sich gegenseitig zu motivieren und zu Höchstleistungen zu animieren; hier finden Sie auch Antworten auf die vielen Fragen rund um das Thema. Des Weiteren sollten Sie es vermeiden, Ihr Trainingspensum zu schnell zu sehr anzuheben, damit der Körper gemeinsam mit den Zielen wachsen kann. Ausserdem darf ein intensives Training nicht als Ausrede für eine überdosierte Ernährung genutzt werden, da dies der Trainingseffizienz schadet.

Wie Sie sehen gilt es, eine Menge Dinge zu beachten, wenn Sie sich an einen Triathlon wagen wollen; machen Sie sich also erst mit allen relevanten Aspekten vertraut.

Top 5 olympische Athleten denen Sie unbedingt folgen sollten

Keine Aufstellung der aktuellen Top Athleten wäre komplett ohne den legendären 30-jährigen Jamaikaner Usain St Leo Bolt, von der Presse mit dem Spitznamen „Lightning Bolt“ (deutsch: Blitzschlag) belegt. Der schnellste Mann der Welt, der bislang acht olympische Goldmedaillen gewonnen und damit Geschichte geschrieben hat, ist der Superheld Olympias – der beste Sprinter der Geschichte. Zwar hat er seine Teilnahme an den Sommerspielen in Tokio 2020 noch vor kurzem mit der Begründung, es fehle ihm an Motivation und er müsse niemandem mehr etwas beweisen, rigoros ausgeschlossen, doch vielleicht können ihn seine Fans doch noch dazu motivieren, denn wahre Superhelden trifft man selten.

Dazu zählt auch der 31-jährige Schwimmer Michael Phelps. Er allein hat mehr Olympiasiege erzielt als alle deutschen Schwimmer zusammen seit 1896 – die DDR-Doping-Ära ausgenommen. Insgesamt hat der ehemalige US-Amerikaner 28 olympische Medaillen, davon 23mal Gold gewonnen und gilt somit als der bisher erfolgreichste Olympionike. Das Ausnahmetalent ist einer der vielseitigsten Schwimmer der Gegenwart. Auch er hat seine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Tokio verneint, hatte aber schon 2012 einmal seine Karriere für beendet erklärt.

Zu den besten Athletinnen des alpinen Skisports gehört die US-amerikanische Skirennläuferin Lindsey Vonn. Die 32-jährige, die sich mehr als viele andere über ihren Sport definiert, hat eine Serie herausragender Leistungen, aber auch schwerer Unfälle und Verletzungen hinter sich. Dennoch ist ihre Strahlkraft unvergleichlich und ihr Ehrgeiz weiterhin ungebrochen. Skifahren, sei für sie wie Luft. „Ohne Skifahren wäre das Leben nicht schön genug“. Vonns ursprünglicher Karriereplan war, nach Olympia 2018 aufzuhören. Ihre Motivation, die 86 Erfolge des Schweden Ingemar Stenmark zu knacken, hat sie aufgrund ihrer Unfälle und zwei ausgefallenen Wintern noch nicht erreicht. Es wird also auch in der kommenden Zeit spannend um sie bleiben.

Vielversprechend ist auch der 28-jährige japanische Geräteturner Kohei Ushimura der seit 2009 unbezwungen im Mehrkampf ist und in Rio bereits Gold im Einzel- und Teamwettbewerb gewonnen hat. Bei einer Körpergröße von 1,62 Meter beträgt sein Wettkampfgewicht 52 Kilogramm. Obwohl der Japaner einen Vergleich mit Usain Bolt und Michael Phelps zurückweist, ist er, was seine Siege betrifft, in der Gymnastik sehr wohl mit ihnen zu vergleichen. Der Ruhm ist weltweit zwar nicht zu vergleichen, in Japan jedoch wird er verehrt und Uchimura hofft die Gymnastik so berühmt zu machen wie Phelps das Schwimmen und Bolt das Laufen.

Für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio wurden übrigens fünf neue Sportarten ins Programm gehoben, unter anderem Skateboard, Surfen und Sportklettern, welche als Schlüsselsportarten angesehen werden, um mehr Menschen für Olympia zu begeistern.

Sportklettern gilt wie Surfen als cool. Weltweit klettern ungefähr 35 Millionen Menschen. In Japan 2020 wird es drei Disziplinen geben: Schwierigkeitsklettern (Lead), Bouldern (ohne Seil) und Speed.  Der 15-jährige Jonas Brandenburger, dessen Kletterbegeisterung bereits im Alter von 6 Jahren begann, ist der beste deutsche Sportkletterer seines Jahrgangs. Innerhalb der letzten beiden Jahre hat er sich bis an die nationale Spitze hochgehangelt und träumt nun von Olympia 2020. Brandenburgs Speed-Bestleistung steht bei 11,2 Sekunden für 18 Meter Höhe. Seine Lieblingsdisziplin ist das routenerschwerte Leadklettern.